Der Altar

Der Altar stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Höchstwahrscheinlich wurde er zusammen mit dem Anbau des Altarraumes geschaffen, worauf das Klostergestein hinweist, aus dem das Mauerwerk des Altars besteht. Es ist identisch mit der Innenmauer des Altarraumes. Bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1947 entdeckte man im Altar einen Naturstein, der in einer Aushöhlung eine pulverartige Masse beinhaltete. Vermutlich handelte es sich um die Reste einer Reliquie, die bei der Einweihung der Kirche gestiftet wurde. Der Stein wurde wieder in den Altar eingebettet, er beinhaltet nun auch eine Urkunde sowie eine Zeichnung mit Altarbeschreibung. Der barocke Altaraufsatz steht im Kontrast zum schlichten Mauerwerk des Altartisches. Die Rückwand des Aufsatzes wurde 1687 von dem Wildeshauser Künstler Kaspar Elmendorf gezimmert. Das ovale Altarbild stammt ebenfalls aus jener Zeit und zeigt gottesdienstliche Handlungen wie Predigt, Taufe, Abendmahl und Buße. Das Bild ist unbekannten Ursprungs.

 

Zur Zeit des alten Testamentes war der Altar eine Opferstätte für Gebet und Tieropfer. In der christlichen Kirche ist der Altar die Stätte des Gebets und des Abendmahls. Das Abendmahl erinnert an das Opfer Christi für alle Menschen. Der Altar ist der Abendmahlstisch, an dem Christen zur Versammlung um Kelch und Brot selbst eingeladen werden.

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Sa, 17. Aug. 2019
So spricht der HERR: Wie lange weigerst du dich, dich vor mir zu demütigen?
2. Mose 10,3

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