Konfi-Fahrt 2013

 

Der Freitag:

Noch schnell die letzten Sachen packen, sich verabschieden und schon ging es auf dem Parkplatz der Grundschule Dötlingen um 15 Uhr los. Als der Bus da war, wurden die Taschen verstaut und die Freizeitpässe eingesammelt.

Mit dem Bus fuhren wir dann zum Blockhaus in Ahlhorn. Dort stand erstmal Zimmeraufteilung auf dem Plan. In den Zimmern wurden dann die Betten bezogen sowie die Koffer ausgepackt. Nun hatten wir Zeit, das Gelände zu erkunden. Einige machten auch schon Bekanntschaft mit dem See, kamen somit zu spät zum Abendessen und konnten gleich den Tischdienst übernehmen.

Das Essen wurde immer mit dem Lied „Thank you Lord“ eingeleitet. Nach diesem wurden Kennenlernspiele gespielt und das Konfiteam stellte sich vor.

Um 22 Uhr ging es dann zur Nachandacht in der kleinen Kapelle zum Thema „Licht“.

Über die „Konfi-Post“, bei der wir einem Anderen schreiben konnten, wurden die ersten Briefe verteilt. Um 22:30 Uhr war dann Zimmerruhe. Die Eindrücke vom ersten Tag wurden ausgetauscht. Um 24 Uhr war dann mehr oder weniger absolute Nachtruhe. Für das Konfi-Team sollte es noch eine lange Nacht werden…

Text von Andrea

 

Der Samstag:

Nachdem wir uns morgens in aller Frühe aus dem Bett gequält hatten, sind wir in die Kapelle zum Singen gegangen. Anschließend gab es Frühstück bei dem wir auch gleich in zwei Gruppen eingeteilt worden sind. Nach dem Frühstück sind wir in unsere Gruppen gegangen. Die einen waren bei Jochen und haben ihre Konfikerzen gestaltet und die anderen haben bei Frau Schymanitz etwas zum Abendmahl gelernt und einen Brief an Gott geschrieben. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Die, die vorher bei Jochen waren, sind zu Frau Schymanitz gegangen und die, die bei Frau Schymanitz waren, zu Jochen.

Als beide Gruppen mit ihren Kerzen fertig waren (die als erstes bei Jochen waren und nicht fertig geworden sind, durften ihre Kerzen danach noch zu ende machen) gab es Mittagessen. Beim Essen wurde noch kurz das Programm besprochen. Danach gab es eine Stunde Freizeit für alle, in der man Boot und Kanu fahren oder sich einfach auf seinem Zimmer ausruhen konnte. Als die Stunde vorbei war, haben wir uns noch einmal im Speisesaal getroffen, wo wir den Rest der Fahrt besprochen und Donuts gegessen haben. Danach hatten wir wieder Freizeit, in der ein Badeunfall passiert ist. Zwei von uns sind beim schwimmen auf etwas Spitzes im Wasser getreten. Bei der einen Konfirmandin ging es noch einigermaßen, sie ist mit einer Betreuerin ins Krankenhaus gefahren und abends wieder gekommen, aber den anderen Konfirmand hat es schlimmer erwischt und er wurde von seinen Eltern abgeholt.

Nachdem sich alle von dem Schock erholt hatten, gab es Abendbrot. Anschließend haben wir den ganzen Speisesaal umgebaut und einen großen Stuhlkreis gemacht, damit wir ein Spiel spielen konnten. Obwohl, eigentlich sollte jeder nur seinen Namen sagen, damit jeder sie noch mal lernen konnte.

Danach sind wir noch mal in die Gruppen vom Vormittag gegangen. Bei Frau Schymanitz haben wir gesungen und bei Jochen haben wir unsere Konfikarten gebastelt.

Als wir uns alle wieder im Speisesaal getroffen hatten, ist eine Mannschaft nach draußen gegangen und die andere ist drinnen geblieben. Zwischen die Tür wurde ein Tuch gehängt und immer, wenn es gefallen ist, musste jeder, der jeweils auf einer Seite des Tuches stand, ganz schnell den Namen des anderen sagen und der, der ihn zuerst gesagt hat, dessen Mannschaft hat dann den Punkt bekommen.

Als jeder einmal dran war, sind wir anschließend zur Kapelle gegangen, wo wir in einer Feuerschale die ganzen Briefe, die wir am Vormittag an Gott geschrieben hatten verbrannt haben. Dabei haben wir die ganze Zeit ein Lied gesungen, das sich immer wiederholt hat. Als alle Briefe verbrannt waren sind wir noch kurz zum Beten in die Kapelle gegangen und anschließend todmüde in die Betten gefallen.

Text von Sina

Der Sonntag:

Heute war schon unser letzter Tag im Ahlhorner Blockhaus gekommen. Wir gingen ein letztes Mal zum Frühstück und die Teamer erzählten uns, was für heute geplant war. Wir wollten unseren eigenen Gottesdienst gestalten und diesen dann in der Kapelle abhalten; einige Kirchenbesucher würden auch da sein.

Nach dem Frühstück hieß es aber erst einmal Sachen packen und die Zimmer besenrein verlassen. Danach trafen wir uns wieder im Speiseraum, um Gruppen einzuteilen, die sich dann um die einzelnen Elemente im Gottesdienst kümmern sollten. Es gab eine Gruppe die Regie führte, eine, die aussuchte, welche Lieder gesungen werden sollten, eine, die eine Predigt als Theaterstück einübte, eine, die ein Fürbittengebet schrieb und noch weitere Gruppen, die sich um die restlichen Elemente kümmerten.

Nach einiger Zeit intensiver Arbeit in den Gruppen, kamen wir für eine letzte Besprechung zusammen.

Als wir rüber in die kleine Kapelle gingen, waren wir alle ziemlich aufgeregt, da ja auch noch fremde Kirchenbesucher da sein würden.

Dann ging es los. Alles lief glatt, abgesehen von ein paar Stellen wo manche nicht wussten, dass sie jetzt dran waren. Wir waren alle sehr froh über unseren Gottesdienst, den wir (fast) alleine auf die Beine gestellt hatten.

Bei dem Feedback danach kriegten wir Lob von unseren Teamern; wir hatten sogar Lob von den anderen Kirchenbesuchern bekommen. Ich glaube wir waren ziemlich stolz auf uns.

Danach hieß es Abschied nehmen. Wir fuhren mit dem Bus zurück nach Dötlingen zur Kirche, wo wir von unseren Eltern erwartet wurden.

Es gab noch eine kleine Abschlussandacht, bei der unsere Konfikerzen das erste Mal brannten.

Wir hatten schöne, erlebnisreiche Tage im Blockhaus Ahlhorn verbracht, viel Spaß gehabt und den einen oder anderen neuen Freund gefunden.

Text von Leah

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