Konfirmanden-Zeit 2012-2013

Konfi-Fahrt 2012

Der Beginn unserer Konfirmandenfahrt entpuppte sich als eine Massenansammlung von Jugendlichen und deren Eltern vor der Grundschule Dötlingen. Insgesamt waren es 48 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die redend auf den Einlass in den Bus warteten. Nach der darin stattfindenden Fahrt, kamen wir im Blockhaus Ahlhorn an. Auf die Eintragung in die Listen und der Namensschildervergabe folgend, begaben wir uns Gruppenweise auf unsere Zimmer im Wiesenhaus. Nachdem die Betten bezogen und die Süßigkeiten ausgepackt waren, begaben sich die meisten auf Erkundungstour von Haus und Umfeld. Hierbei wurden Spielplatz und Floß entdeckt, auf dem zugleich die ersten verbotenen Fahrten stattfanden. Es folgte eine Zurechtweisung durch eine der Teamerinnen (wir wollen ja keine Namen nennen), mit anschließendem Gang zum Abendbrot, das im Waldhaus stattfand, eingeleitet durch ein kleines Lied. Darauf folgte ein Spieleabend mit reichlich musikalischen Einheiten und dieser ging in die Nachtandacht in der Kapelle über. Gegen Mitternacht kehrte dann Ruhe bei uns ein und es folgte die erste Nacht im Wiesenhaus.

 Diese wurde in  der herzzerreißenden Frühe von 7 Uhr morgens unterbrochen, damit wir kurz danach eine weitere Andacht halten konnten. Erst dann wurden unsere hungrigen Mägen mit dem gut bestückten Frühstücksbuffetessen gefüllt. Fieserweise entschied unser Aussehen/unser Tisch/unser Geschlecht über die Reihenfolge in der wir zum Buffet gehen durften (an dieser Stelle sollten wir Lerke danken). Im Anschluss kam der kreative Vormittag, bei dem wir Konfikerzen und –ordner hergestellt haben. Währenddessen fand das erste Fotoshooting statt. Danach ging es zum Mittagessen.

Im Anschluss bearbeiteten wir zwei Themen in Kleingruppen. Als erstes das Thema "Konfirmation? Warum eigentlich?“ mit folgender Präsentation vor der Gesamtgruppe und im zweiten Teil ging es um kirchliche Vorbilder, wie Cacao, der Fußballspieler oder auch Martin Luther King, die ebenfalls der großen Gruppe vorgestellt wurden. Nach der getanen Arbeit hatten wir eine lange freie Zeit, in der wir ruderten. Das war ziemlich lustig, da fast alle Boote zwischendurch bei den Inseln anlegten oder sonstigen Unsinn anstellten, wie z.B. die Besatzung mitten auf dem Wasser tauschten. Der Spaß wurde nur insofern gebremst, dass die Paddel sehr klein waren und wir so keine Möglichkeit hatten, höhere Geschwindigkeiten aufzunehmen.

Am Abend fand neben dem Abendessen ein kurzer Spaziergang statt, der zu allgemeiner Kommunikation führte. Wieder beim Blockhaus angekommen, starteten die Teamer den gemeinsamen Abend im Waldhaus mit einigen organisatorischen Punkten und führten ihn dann mit Musik und Kennenlernspielen fort.

Zu später Stunde (22.00 Uhr, also nicht ganz so spät :D) fanden wir uns dann in der Kapelle ein, um eine Nachtandacht zu halten. Bei dieser wurden zum ersten Mal die Konfikerzen angezündet und sorgten für wundervolles, gold flackerndes Licht. Ebenfalls zum ersten Mal durften wir Konfirmandinnen und Konfirmanden an einem Abendmahl teilnehmen. Mit viel Gesang und viel Gelerntem klang der Tag aus und es ging wieder auf die Zimmer, wo dann die Konfipost in Empfang genommen wurde. Man sollte hier vielleicht kurz erklären, dass es sich dabei um Nachrichten unter uns Konfis selbst handelte, die wir tagsüber in den Konfipostkasten gesteckt hatten (Dank an alle, die die Post sortiert und verteilt haben, also quasi an alle Teamer).

Am Sonntagmorgen weckte man uns so, dass wir alle um 8.00 zum Frühstück erschienen. Danach wurden im Eiltempo die Zimmer aufgeräumt, die Sachen gepackt, der Müll rausgebracht und die Betten abgezogen. Außerdem sorgten wir dafür, dass die Zimmer, wie gefordert besenrein waren. Das Eiltempo war nötig, weil wir damit um 9.00 Uhr fertig sein mussten. Das kam zwar nicht ganz hin, aber der gute Wille zählt. Auf jeden Fall waren alle da, als man uns mitteilte, dass wir in einer Stunde einen Gottesdienst abhalten sollten, was ja nicht weiter schlimm war, abgesehen von der Tatsache, dass wir diesen Gottesdienst gestalten und leiten sollten. Nachdem wir überlegt hatten, was man in einem Gottesdienst so braucht, teilten wir uns in kleinere Gruppen auf, von denen eine auch unser Konfikreuz baute. Die restliche Zeit hatten wir, um den Gottesdienst zum Thema Hoffnung vorzubereiten. Den Teamern zu Folge waren wir sogar richtig gut, was leider niemand sonst bestätigen konnte, da nur zwei weitere Gläubige erschienen, mit denen haben wir aber nicht gesprochen. Uns hat der Gottesdienst auf jeden Fall gefallen und wir waren stolz auf unser Werk.

Eine kurze Freizeit überbrückte die Pause zwischen Gottesdienst und unserm letzten Mittagessen. Diese Freizeit hatte es allerdings in sich, denn als wir zum Mittagessen erschienen, hatte einer von uns auf einmal eine Platzwunde am Kopf. Während des Essens kam der Krankenwagen und wollte den Verletzten mitnehmen, doch da der Krankenwagen ihn nach Cloppenburg gebracht hätte, hatten wir natürlich was dagegen. So wurde der zum Glück nicht ganz so schlimm Verwundete, nach einer vorsorglichen Behandlung der Sanitäter aus Cloppenburg nach Wildeshausen ins Krankenhaus gefahren. Wir übrigen Konfirmandinnen und Konfirmanden hatten eine weitere freie Zeit, in der wir auf den Bus warteten. Hier passierte gleich das nächste Missgeschick: Ein Konfirmand fiel in den mit Blaualgen verseuchten See. Er musste duschen und sich umziehen bevor der Bus kam, der uns zurück nach Dötlingen brachte, wo wir einen weiteren Gottesdienst feierten, diesmal mit unseren Verwandten gemeinsam, denn die waren hierzu auch eingeladen. Wir betraten die Kirche mit unseren leuchtenden Konfi-Kerzen und sangen „This little light of mine“. Im Anschluss erzählten die Pastorinnen von der Konfifahrt und dann durften unsere Eltern uns wieder mit nach Hause nehmen.

An dieser Stelle wäre es angebracht uns bei den Teamern und Konfileitern zu bedanken, also tun wir das mal auch: Dank an alle, ihr ward super Teamleiter und Postverteiler!

 

Text von Sophia und Gesa

Tel.-Nrn. der Ev. Jugend:

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